Kulturelle Jugendbildung

Rechtliche Grundlagen kultureller Bildung

Kulturelle Bildung ist in Hinsicht auf die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein Teilbereich der Jugendpolitik, der Bildungspolitik und der Kulturpolitik. Entsprechend sind die unterschiedlichen Strukturen der einzelnen Politikfelder wirksam.

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen für das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendkulturarbeit sind im Bereich der Jugendhilfe sind verankert. Im KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) ist in §11 der Bereich der kulturellen Bildung aufgeführt.

Der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) ist das wesentliche Instrument der öffentlichen Förderung, auch der Förderung der Kinder- und Jugendkulturarbeit auf Bundesebene.

Hinweise zu den Richtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP-Richtlinien) finden Sie hier ...

In den einzelnen Ländern existieren entsprechende Landesjugendpläne. Aus dem Kinder- und Jugendförderplan Nordrhein-Westfalen können Einzelprojekte und Maßnahmen, sowie Institutionen und Personalkosten gefördert werden. Neben Bund und Land sind in erster Linie die Kommunen als Förderer der Kinder- und Jugendkulturarbeit zu nennen.

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Kunst und Kultur, auf kulturelle Teilhabe und eigene künstlerische Aktivitäten. Dieses Recht ist als völkerrechtlich bindende Verpflichtung verbrieft in der UN-Kinderrechtskonvention.

Rückenwind bekommt die kulturelle Bildung auch durch die UNESCO. In ihrer Road Map zur künstlerischen und kulturellen Bildung fordert die UNESCO eine nachhaltige Berücksichtigung von Kunst und Kreativität in Erziehung und Bildung.

© 2017 Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW" – Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

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