Museen

Einer der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte der Museumspädagogen an Museen ist die Vermittlung von Kunst und Kultur. Denn nicht immer sprechen die ausgestellten Werke "für sich selbst". Der Umgang mit ihnen will gelernt sein.

Die Angebote der Museumspädagogik richten sich an Kinder und Jugendliche, an Schulklassen und Familien. Während bei jüngeren Kindern spielerisches Kennen lernen, Entdecken und Betrachten im Vordergrund stehen, werden in höheren Jahrgangsstufen verstärkt Anregungen zu genauem Beschreiben und begründeter Deutung gegeben. Auch kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen kommen ins Spiel.

Ein wichtiges Prinzip museumspädagogischer Arbeit ist es, die Teilnehmer/innen in der aktiven, tätigen Auseinandersetzung möglichst viel selbst entdecken zu lassen. Sie lernen dadurch, den eigenen Augen zu trauen und erfahren "mit allen Sinnen" den Gewinn der Auseinandersetzung mit Kunst und Geschichte. Das eigene Tun macht es leicht, sich in Gesehenes hineinzuversetzen und Hemmschwellen gegenüber dem Museum abzubauen.

Viele Museen haben attraktive museumspädagogische Programme entwickelt. Sie arbeiten als qualifizierter und verlässlicher Partner mit Schulen zusammen. Lehrkräfte und Schüler/innen jeder Jahrgangsstufe und jeder Schulart besuchen Museen und lernen von ihren vielfältigen kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungsbeständen. Information und Beratung liefern die Fachverbände- und Institutionen, insbesondere die von den Landesmedienzentren initiierte Bildungspartnerschaft "Museum und Schule".

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© 2017 Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW" – Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

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